Lebenszeichen

Von der tollen Technik, einem entspannten Semester und anderem.

Lange ist es her, dass ich zuletzte gepostet habe. Ein ganzes Semester ist vergangen. Übrigens ein sehr ruhiges. Ich hatte nur eine Klausur, Scheinklausur für Außenwirtschaft. (Schein = Leistungsnachweis, also man muss nur bestehen und die Note ist nicht so wichtig) Dafür kommen dann immer Sommer die große ABWL und AVWL auf mich zu. Das wird dann etwas anstrengender. Aber ich denke, das kriege ich hin.

In meiner neuen Wohnung hab ich mich jetzt nach einem halben Jahr recht gut eingelebt. Wenn ich jetzt daran denke, wie wenig Platz ich drüben hatte und wieviel mehr hier… alleine das Bad bekomm ich ja schon mit nur einer Person zugestellt. Und das ist hier größer als es drüben war. Warum auch immer man in einer Wohnung für zwei Personen ein kleineres Bad einplant… Oder der Kühlschrank. Der ist hier voll. Wo hab ich nur die ganzen Sachen hingestellt, als ich nur den halben Kühli für mich hatte?!

Trotzdem hatte ich dieses Semester zeitweise den Eindruck, ich bin eh nicht da. Und das für längere Zeiten. Es standen viele Wochenenden außerhalb an. Allein schon, weil wir bei meinem liebstens Schatz einfach mehr Platz haben UND zur Not sich auch jeder mal in ein Zimmer zurückziehen kann. Das kann man hier nach wie vor nicht. Ist ja alles „offen“, also es gibt nur eine Wohnungstür und eine Badtür. Zwischen Schlafbereich und Wohnküche ist keine. Allerdings überlege ich im Moment, mal wieder, ob ich nicht eine Art Vorhang zwischen den beiden einzubauen. Gerade für jetzt im Winter. Ich heize ja im „Nebenzimmer“ nicht. Unter anderem, weil die Heizung genau hinterm Kopfende vom Bett verschwindet. Und ich ja auch dort drüben nicht sitze, sondern am Schreibtisch. Hier ist dann auch der größere Heizkörper. Außerdem heizt das Haus hier immer mit. Heißt, selbst, wenn ich keine Heizung anhabe, wärmt es sich hier drinnen immer so auf ca. 20°C auf, weil ja die anderen Bewohner auch heizen. Es wird hier also nie so richtig kalt. Bei geöffnetem Fenster natürlich schon.

Zurück zum Thema: Neben dem Schlafzimmer ist keine Wohnung, sondern das Treppenhaus. Heißt, da heizt es also auch nicht und es wird halt nicht so warm, wie beim Schreibtisch. Ich hab hier dann häufig das Gefühl, es zieht ausm Schlafzimmer. Daher die Idee mit dem Vorhang. Zusätzlich könnte ich dann störende Lichter vom PC aus vermeiden. So ein USB-Hub leuchtet einen leider auch an, wenn der Rechner aus ist… Und zu guter Letzt dämpft das vielleicht auch ein wenig die Geräusche vom Kühlschrank. Stört mich jetzt zwar nicht ganz so sehr, aber haben ist besser als brauchen, nicht? 🙂

Mal gucken, was ich da bauen kann oder was sich da regeln lässt. Ich bin offen für Ideen, wie ich das fest bekomme. Ich hab nämlich keine Bohrmaschine und die nächsten mit einer solchen wohnen nicht gerade nah dran…

Natürlich hab ich das vergangene Semester auch wieder ein paar Strickprojekte begonnen und fertiggestellt.

Da wäre der Strickmarathon vor Weihnachten zu nennen. Denn: Ich hatte gleich zwei „Bestellungen“ in Form von Weihnachtswünschen aufm Plan. Ausgerechnet Socken. Ich strick sie ja gerne. Aber ich hab dieses „Zweite-Socke-Langeweile“-Problem. Die erste ist spannend, aber die zweite ist ja nur das ganze nochmal… Also quasi als würde man ein Stück zweimal stricken. Ich bin trotzdem fertig geworden. Habe sogar noch eine Mütze gestrickt und einen Elefanten genäht. (okay, war schon fertig ausgeschnitten und alles – ein Filztierset). Die Socken für den liebsten Schatz sind da etwas auf der Strecke geblieben. 🙁 Dafür sitz ich jetzt an denen und hab die erste dann auch fertig bekommen. Nummer 2 geht heute los!

http://www.ravelry.com/people/hexchen Bei der ravelry kann man auch gerne meine Projekte einsehen.

Nach Weihnachten sind dann noch Baby Toe-ups dazugekommen. Socken, die also von der Spitze nah oben gestrickt werden. Ein neuer Pullover für meine große Nichte – der schon wieder zu kurz ist. Leider wächst sie scheinbar schneller als ich stricken kann. Aber dann passt er eben der nächsten – Noch eine Mütze, diesmal für Mama. Und eine Menge angefangener Socken. Mein Wollkorb ist auch gut gefüllt. Und ich hab sogar für jedes Knäul ein Projekt im Kopf…

Jetzt gerade stricke ich als noch überfällige Socken fertig und habe mir in den Kopf gesetzte Fingerhandschuhe für mich zu stricken. Bin mal gespannt, ob die was werden!

Zu Schluss noch zur „tollen Technik“.

Mal wieder ist der PC kaputt. Wohl das Netzteil, immerhin geht er so gar nicht mehr an. Ich warte jetzt nun auf das Ersatznetzteil und hoffe, dass er dann wieder geht. Sonst fahr ich dann halt nochmal gen Lieblingsschatz… Was ja auch nicht so schlimm ist. 😉

Und zum Glück geht das Netbook ja!

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