Was beschäftigt mich…

… derzeit?

Gute Frage, WordPress. Nunja, da wäre zum einen eine Menge Unikram zu nennen. Immerhin hatte ich am 7.3. eine Klausur und habe am 26.3., also nächste Woche noch eine. Die wird auch schwer. Es ist Marketing und der Prof ist dafür bekannt es genau wissen zu wollen. Sprich: Er fragt auch ganz gern mal Dinge ab, die er vielleicht nur mal in einem Nebensatz erwähnt hat. Man muss also eine Menge Zeug in den Kopf bekommen.

Und es muss ja auch irgendwann mal Schluss sein mit der Uni. Dieses Semester habe ich außer der Klausur noch eine mündliche Prüfung und bis Ende Mai eine Seminararbeit. Im Sommer schreibe ich dann hoffentlich meine letzte Klausur und dann heißt es auch schon: Diplomarbeit. Ohje.

Was noch, hm… Das Arbeiten. Da ich das Vierteljahrhundert dieses Jahr voll gemacht habe, muss ich nebenbei jobben. Gut, das machen viele. Für mich war es aber bisher nicht zwingend notwendig gewesen. Nun ist es das aber. Dezember und Januar habe ich daher im örtlichen CallCent- äh Telefonstudio gearbeitet und sehr schnell gemerkt, das ist nichts für mich. Ich kann die Leute gut verstehen, die am Telefon unfreundlich sind, wenn man sie wegen irgendeiner Umfrage nervt. Aber dennoch finde ich es nicht okay. Persönlich versuche ich am Telefon bei sowas immer freundlich zu bleiben. Die am anderen Ende können ja auch nichts dafür.

Anfang Januar kam dann von der örtlichen Bäckerei-Café-Kette eine E-Mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch. Das habe ich natürlich sofort wahrgenommen und nach zwei Probearbeitsterminen die Kündigung beim Callcenter eingereicht. Seit Februar arbeite ich nun also als Aushilfe beim Bäcker, mache Verkauf, Café und Spüldienst. So richtig drinnen bin ich teilweise aber noch nicht. Da ich einen Großteil der Zeit im Spüldienst verbracht habe bisher, fehlt mir für die Theke vorn einfach noch die Routine. Aber das kommt noch. Wenn man bei mir jetzt z.B. einen Chai-Latte bestellt, muss ich erstmal nachfragen.

Mit dem ganzen Arbeitskram und der Tatsache, dass ich einfach fertig werden will, hat es mir für andere Dinge ein bisschen die Lust verdorben. Nein, nicht das Stricken! Um Gottes Willen!

Aber das Zocken. Vor einer Weile hätte ich mehr Zeit vorm Rechner mit Spielen verbracht. Mehr als jetzt, denn im Moment spiele ich gar nicht. Wenn Elder Scrolls Online Ende März erscheint, werde ich vielleicht ein bisschen wieder dahin finden, aber wohl nie wieder soviel wie vor zwei drei Jahren noch. Mir fehlt schlichtweg die Lust und aber auch die Motivation und vorallem die Zeit. Vom Zocken kann ich mir leider nichts zu essen kaufen und im Endeffekt habe ich davon auch nichts in der Hand. Vom Stricken kann ich mir zwar auch nichts kaufen – ich Gegenteil, ich gebe eher Geld aus – aber ich habe etwas hinterher, das ich bestaunen und benutzen kann. Und theoretisch könnte ich meine Strickstücke ja auch verkaufen. Und: Ich habe im Moment, wie gesagt, auch sehr wenig Zeit durch Lernen und Arbeiten.

Aber zurück zum Thema: Ich habe nicht mal den Anfang gemacht, sondern den anderen – meinen Freunden, die ich durch WoW kennen gelernt habe – geht es auch so. Ziemlich geschlossen legen wir nun also alle eine Pause ein, bis die nächste Erweiterung rauskommt. Ich bin mal gespannt, ob ich dann den Antrieb habe, wieder anzufangen. Und ich weiß noch nicht, ob es gut ist, wenn nicht, oder schlecht. ^^“

Schade ist eben nur, dass man sich ein bisschen aus den Augen verliert, also man selbst und die Freunde, die man über das Spiel kennen gelernt hat. Das gemeinsame Hobby ist ja erstmal weg.

Nun, das Stricken: Das mache ich natürlich noch und meistens sitze ich abends hier, mache mir irgendeinen Film, eine Doku oder eine Serie an und stricken nebenbei. Wenn man Criminal Minds nebenher schaut, ist es sogar ab und zu mal ganz gut, dass man die Augen auf dem Strickzeug hat.

Seit die Wollfaktoren hier sind – jetzt übrigens auch richtig gewickelt, wobei sich die Lunawolle etwas angestellt hat. Vielleicht hat sich auch der Wickler angestellt. – habe ich Kir Royal angefangen und KiBa Royal getauft, weil die Wolle aussieht wie verrührter KiBa. Bei unterschiedlichem Licht auch mal wie Erdbeerjoghurt. Bin mir da noch unschlüssig.

Das Tuch an sich dauert eine ganze Weile, bis ich mit dem Hauptteil fertig bin. Man wiederholt ein 8-Reihen-Muster mit Hebemaschen und Krausrechts-Reihen. Und Zunahmen an der Seite versteht sich. Mit jeder Reihe wird es breiter und man hat in der nächsten mehr zu stricken. Es ist nicht schwer – die Designerin Melanie Berg schrieb auch, dass es ein einfaches Muster sei – aber effektvoll. Und damit hat sie absolut Recht. Ich bin gespannt.

Pünktlich um 0 Uhr gab es am 15.3. auch den ersten Hinweis meines MKAL Slip into Spring. Habe ganze 30 min. gebraucht, dann war der Hinweis durch. Mist. Jetzt muss ich also noch bis morgen warten, hach! Ich hoffe, der wird auch etwas länger. Da ich also entsprechend erst wenig davon habe, kann ich kaum etwas dazu sagen.

Dazu stricke ich momentan an einem eigenen Muster. Socken. Toe up. Ich war schon über die Ferse drüber, als eine Freundin vom Stricktreff konstruktive Kritik äußerte. Habe sie also wieder aufgetrullert. Was will ich mit einer Socke, mit der ich nicht so richtig zufrieden bin und die halb fertig ist. Momentan sieht sie besser aus, auch wenn ich mir bei einigen Sachen noch unschlüssig bin. Z.B. wie ich das Muster dehnen könnte, damit nicht nur Leute mit so kurzen Füßen wie ich das nachstricken können.

Und das Joggen habe ich wieder angefangen. Jawohl!

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What’s on my mind…

…at the moment?

Well, that’s a god question, WordPress. First I would name a lot of university stuff. After all I had an exam on March 7th and another one on the 26th – so next week. And this one will be hard. It’s about marketing and the professor is known for wanting to know all the details about a topic. He also likes to ask questions about things he might have said in a subordinate clause of a not so important sentence. So you have to get a lot in your head.

And this university thing has to come to an end soon! This semester besides the two exams I also got an oral exam and a term paper to write. In the summer I will hopefully take my last exam and then it’s just my thesis and me.

What else, hm… Well, working. Since I’m 25 now – a quarter of a century, yay – I have to work part time now. Okay, a lot of people do that. But for me it hadn’t been necessary until recently. Well, now it is. In December and January I worked at the local call center – they call themselves a “phone studio” (literal translation for German “Telefonstudio”) here – and realized very soon that this wasn’t my kind of job to do. I really can understand people being rude on the phone when you bother them with some poll. But still I don’t think this is right. I myself always try to be and stay nice on the phone. It’s not the person on the other end’s fault after all.

The beginning of January I got an e-mail from the local bakery chain store’s office with a date. A date for a job interview. Of course I jumped right at it and after two days of working on a trial basis I quit the job at the call center right away. Since February I now work as a help at said bakery. I sell food, coffee and do the dishes. About some things I’m still unsure. Since I spent a lot of time doing the dishes and things like this I’m still not too familiar with selling and so on. But I guess it will be okay over time. For example when you order a Chai Latte I would still have to ask a colleague what to do.

With working and me just wanting to finish my degree some things just got out of my mind. Oh no, not the knitting! For heaven’s sake!

But the video games. A while ago I would definitely have spent more time playing PC games. More than I do now since I’m not playing any at the moment. When The ElderScrolls Online will be released in March I might get a bit more interested again but I will never again play as much as I did, let’s say, two or three years ago. I’m just not in the mood but more important I don’t have the time any more. I cannot buy food or get anything physical from gaming. Okay, I cannot buy anything from knitting either – on the contrary, I tend to spend money on it – but I get something out of it which I can touch, admire and use. And in theory I could also sell it. And: Like I said I don’t have time due to studying and working.

But back to topic: I didn’t even started giving up gaming but the others – my friends I met through World of Warcraft – got the same issues. All together we now take a break until the next add on gets released. I’m curious if I will “have what it takes” to start again then. And I’m not sure if this is good or bad. ^^”

The saddest thing is that you lose sight of each other if you and your friends got to know each other through a game. The common hobby is missing then.

Well, the knitting: Of course I still knit and usually I sit here in the evenings watching some movie, documentation or TV show and knit. When you’re watching Criminal Minds it even can come in handy that you’re not looking at the screen from time to time…

Since I got the Wollfaktor yarns – also winded properly now although the Luna yarn was a bit harder to wind – I started “Kir Royale” and named it KiBa Royale since the colour looks like mixed KiBa to me (German: Ki stands for Kirsch – cherry and Ba for Banane – banana, mixed together you get KiBa). With different lights it also looks like strawberry yoghurt. Still not sure.

The shawl itself will probably take a while especially the main body. It’s an 8-rows-pattern of slipped stitches and stockinette rows. With Increases at the sides of course. With every row it gets bigger and you have to knit more stitches the next row. It’s not difficult – the designer Melanie Berg also wrote it like this – but effective. And she’s totally right about this. I’m exited!

Exactly at 12 am on March 3rd the first clue of the mystery KAL Slip into Spring got released. Took me about 30 minutes to finish it. Crap. Now I got to wait until tomorrow for the next one! I hope this one will take some more time to knit. And since I do not have such a big sample here yet a cannot tell much about the pattern.

Additionally I’m working on an original pattern of my own right now. Socks. Toe up. I had already worked the heel when I friend of mine did some constructive criticism. So I frogged it again. What do I want with a sock I’m not really satisfied with and which is only half done. Now it looks better although I’m still not sure about some parts of the pattern. How I could make the sock longer for example so other people who do not have small feet like I do can knit it.

And I started jogging again. Yay!

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