Alle erschreckend normal!

*pustet den Staub vom Blog* So, jetzt noch mal drüber wischen und so gut wie neu.

Dabei hab ich sogar was zu erzählen, jaja!

Ich spiele ja nun schon seit längerem WoW und hab darüber jeeeeeeeeede Menge Leute kennengelernt. Es gibt Tage, da komm ich auch nur online um nach den Leuten zu gucken. Dann macht man vielleicht was zusammen oder hängt einfach nur im TS. Naja. Auf jeden Fall haben wir uns da nun schon vor längerer Zeit gedacht, man könnte sich ja mal richtig treffen. Ja, ich weiß, vorsichtig und so, man kennt die Leute ja nun doch nicht richtig. Aber, ich kann gleich zur Beruhigung sagen, wir hatten keine Kettensägen- oder Axtmörder unter uns. Ich muss es wissen. Wir hatten eine Axt. 😀 Zum Feuerholz hacken, ja.

Also, traf sich dann am Pfingswochenende der fast gesamte Raid aus meiner Gilde und zwei anderen in einem Nest, wo ich wirklich nur sagen kann es ist ein Nest in Rheinland-Pfalz. Schöne Gegend wars auf jeden Fall. Da wir ja nun aus den verschiedensten Ecken angereist kamen, hat es mich trotzdem erstaunt, dass soviele zusammen gefahren sind. Fahrgemeinschaften, zufällig im gleichen Zug usw. Zum Beispiel unsere Ostfriesen, die eben mal über Bremen gefahren sind um ein weiteres Nordlicht einzusacken. Die Bremerhavener Fraktion saß ab Bremen in meinem Zug und wir sind so auch zusammen gefahren. Die Düsseldorfer Vertreter sind mal eben über Köln gefahren (und ich hab letztens erfahren, dass sich die beiden Städte nicht abkönnen) um da noch jemanden abzuholen. Ja, am weitesten weg wohn wahrscheinlich ich oder aber unser Quotenösterreicher. Der war schon am Donnerstag da während ich einen Zwischenstopp in Hamburg eingelegt hatte um Schlafsack un Lumatra noch abzuholen.

Die Mehrheit trudelte dann also Freitag ein. Wir so gegen 15/16 Uhr. Da waren die anderen Nordlichter schon da. Nach uns kamen also dann nur noch die Düsseldorfer. Wir hatten super Glück mit dem Wetter, es war das ganze Wochenende über Sonnenschein, wo ich mir natürlich gleich mal die Beine verbrannt hab… Ja… Freitag lief dann auch nur noch auf der Terasse sitzen, später Dschungeleintopf futtern und danach noch ans Lagerfeuer. Oh, vorher noch den Mutigen beim Holz hacken zugucken. Ich habs nicht probiert. Ich wäre aber auch der Kandidat für „Axt steckt danach im Fuß“ gewesen…

Das Lagerfeuer sah im Übrigen auch sehr porfessionell aus und brannte den ganzen Abend über munter vor sich hin. War dann auch nötig, nachts wars doch noch etwas kalt.

Am nächsten Tag, Sonnabend, nachdem wir da nun die Nacht auf Luftmatrazen und Isomatten verbracht hatten, gings erstmal mit Kaffee los. Bloß gut! Naja, aber jetzt weiß ich auch, wie der Rest so aussieht früh am Morgen vorm Frühstück und beim ersten Kaffee. Irgendwann haben wir es dann auch zum Frühstück geschafft und gegen 14 Uhr waren auch alle 13 mehr oder weniger duschen gewesen. Ich will nicht wissen, wie viel mehr Wasserverbrauch unsere zwei Organisatoren an diesem Wochenende hatten… Wir saßen dann noch so bis 15 Uhr auf der Terasse rum, wo ich mir dann auch gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres geholt hab. Füße, Schienbeine bis hoch zu den Knien. War feuerrot aber Sonnencreme wird ja völlig überbewertet. 😉

Nachmittags gings dann noch zum kleinen und großen Wolfsstein mit angeschlossenem Wildpark. Ein bisschen „Wandern“ sozusagen. Da stieß dann auch Nummer 14 zu uns, der am Freitag noch nicht kommen konnte. Wann genau wir dann wieder „zuhause“ waren, kann ich nicht sagen. Es ging dann auf jeden Fall erstmal ans Sonnenbrand einschmieren und da keine After Sun Lotion im Haus war und auch kein Quark, musste eben erstmal Milch herhalten und Schmand. (Nicht meine Idee, aber tat gut!) Die Hexe saß dann also den Rest des Abends mit geschmandeten Beinen da. Naja, aber wie gesagt, tat gut. ^^

Später wurde noch gegrillt und danach natürlich wieder Lagerfeuer. Ich glaube, die letzten sind in dieser Nacht nach Sonnenaufgang dann auch ins Bett. Aber man trifft sich ja nu nicht so oft und will die Zeit zusammen nutzen.

Sonntag war dann für die ersten schon wieder der Abreisetag und so blieben wir zu 9. zurück um noch den letzten Tag ganz in Ruhe und entspannt zu verbringen und schonmal ein paar Rester zu essen. Die anschließende Nacht war dann auch die, in der ich am wenigstens geschlafen habe. In meinem Zimmer versuchte jemand mit aller Kraft Urwälder abzusägen, während im Wohnzimmer nebenan – wir hatten die Türen offen gelassen – andere merkwürdige Schnarchgeräusche umgingen. Naja, ich hatte ja dann im Zug Zeit zum schlafen. Und dann wars am Montag nach dem Frühstück auch schon wieder vorbei, das Gildentreffen.

Fazit: Ein paar Leute hatte ich ja schon live erlebt. Der Rest: Alle erschreckend normal. 🙂

Und: Wir kommen gerne wieder!

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